Son Dakika
TÜM HABERLER

Wohngipfel des Bündnisses für das Wohnen in Hamburg

Das Bündnis für das Wohnen in Hamburg ist seit 2011 ein Erfolgsmodell. Mehr als 116.400 Wohnungen wurden seitdem genehmigt, mehr als 80.000 Wohnungen fertiggestellt. Doch die Rahmenbedingungen für den Wohnungsneubau haben sich in den vergangenen Monaten deutlich verschärft: durch die Entwicklung der Energiepreise, durch die Lieferkettenproblematik, exorbitante Kostensteigerungen bei vielen Baumaterialien, den Rohstoff- und Fachkräftemangel und aktuell durch den Krieg in der Ukraine. Um über diese Entwicklungen und ihre Auswirkungen zu sprechen, hatte Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt gemeinsam mit den Verbänden der Wohnungswirtschaft zu einem Wohngipfel des Bündnisses für das Wohnen in Hamburg eingeladen.

DEUTSCH 29.04.2022, 20:26
Wohngipfel des Bündnisses für das Wohnen in Hamburg

In den vergangenen Jahren hat der Senat gemeinsam mit den Bündnispartnern gezeigt, dass Hamburg die gesetzten Ziele im Wohnungsbau auch unter schwierigen Bedingungen erreichen kann. Und auch weiterhin hält der Senat an dem Ziel fest, jährlich 10.000 Wohnungen zu genehmigen,  mit einem Anteil von 35 Prozent geförderten Wohnungen. Wichtige Instrumente dafür sind die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit des Senats mit den Partnern im Bündnis für das Wohnen und mit den Bezirken sowie eine verlässliche Wohnungsbauförderung. 

Leider haben sich wesentliche Rahmenbedingungen in den vergangenen Monaten auch für den Wohnungsneubau verschlechtert. Auf viele dieser Faktoren hat der Senat keinen Einfluss. Senatorin Dr. Stapelfeldt hat deshalb deutlich gemacht, dass alle Bereiche, die die Hamburger Politik beeinflussen kann, umso stärker in den Blick genommen werden. 

Als wichtigste Maßnahme wird Hamburg die zusätzlichen Bundesmittel aus der Verwaltungsvereinbarung für den sozialen Wohnungsbau – den Anteil an der sogenannten „Klimamilliarde“ – vollständig für die Neubau-Förderung einsetzen: ein zusätzliches Moment der Sicherheit für Investorinnen und Investoren. 

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Die aktuellen Entwicklungen in der Bauwirtschaft sind besorgniserregend. Dennoch bleibt die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum das gemeinsame Ziel im Bündnis für das Wohnen. Wo wir von Hamburg aus die Entwicklungen steuern können, tun wir das mit Nachdruck. Insbesondere bei den Konditionen für den geförderten Wohnungsbau und bei der sozial ausgewogenen und klimafreundlichen Planung neuer Stadtentwicklungsgebiete. Wichtige Bausteine sind dabei die Förderung durch die Investitions- und Förderbank. Wir prüfen Kompensationsleistungen für die weggefallene Bundesförderung für effiziente Gebäude. Denn wir im Bündnis für das Wohnen in Hamburg wollen allen beteiligten Akteuren in der Wohnungswirtschaft Planungssicherheit gewährleisten, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen. Deshalb werden wir nicht nur im Bündnis für das Wohnen, sondern auch mit den Verbänden der Bauwirtschaft und den Kammern weiterhin eng zusammenarbeiten, um die aktuellen Probleme zu analysieren und partnerschaftliche Lösungen zu entwickeln.“ 

Andreas Breitner, Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen: „Alle Beteiligten am Bau bezahlbarer Wohnungen – soziale Vermieter, Baustoffindustrie, Bauunternehmen, Handwerker und Architekten – stehen derzeit vor der fast unlösbaren Aufgabe, angesichts der exorbitanten Preissteigerungen bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Eine ‚Mission Impossible‘. Damit aber ist das ‚Geschäftsmodell Bezahlbares Wohnen‘ – soziale Vermieter bauen nachhaltige Wohnungen und vermieten diese dauerhaft zu einer bezahlbaren Miete – in seinem Kern gefährdet. Das Ziel, jährlich in Hamburg 10.000 Wohnungen zu errichten, ist ambitioniert und das ‚Bündnis für das Wohnen‘ ist am besten dafür geeignet, die entsprechenden Voraussetzungen dafür zu schaffen. Ob wir das Ziel am Ende erreichen werden, daran habe ich inzwischen meine Zweifel. Viele Geschäftsführer und Vorstände von sozialen Wohnungsunternehmen, die sich einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung verpflichtet fühlen, haben sich bereits gegen den Neubau oder gegen eine Sanierung von Bestandsgebäuden entschieden oder denken über eine Verschiebung von Projekten nach. Soziale Vermieter können sich keine Unsicherheit bei der Kalkulierung der Baukosten leisten. Schließlich sind ihre Kalkulationen ohnehin bereits auf Kante genäht. Weiter steigende Baukosten würden eine weitere Erhöhung von Mieten nach sich ziehen – und das wollen wir nicht.“ 

Jan Petersen, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen: „Die mittelständische Wohnungswirtschaft steht nach wie vor zu den Zielen des Bündnisses für das Wohnen in Hamburg. Wir halten die Zielzahl von 10.000 genehmigten Wohneinheiten pro Jahr mittelfristig nach wie vor für richtig. Aber in diesem und im nächsten Jahr werden wir diese Marke kaum erreichen. Wohnungsneubau ist nur noch unter stark erschwerten Rahmenbedingungen möglich. Schon 2021 sind die Erzeugerpreise bei gewerblichen Produkten um durchschnittlich 24 Prozent gestiegen. Jetzt haben die hohen Energiekosten sowie der Krieg in der Ukraine zu weiteren Preissteigerungen geführt und die Materialengpässe zum Teil dramatisch verschärft. Das betrifft insbesondere Stahl, Holz, Bitumen und erdölbasierte Produkte wie Kunst- und Dämmstoffe. Hinzu kommt, dass wichtige Förderprogramme weggefallen sind und große Unsicherheit in Bezug auf neue Förderprogramme existiert – und das alles vor dem Hintergrund steigender Zinsen. In der Folge müssen wir – zumindest vorübergehend – mit deutlich sinkenden Fertigstellungszahlen rechnen.“

Bild: © Thomas Östreicher/BSW

Yorumlar (0)
26
parçalı bulutlu
Günün Anketi Tümü
Aşı sizce zorunlu olmalı mı olmamalı mı?
Namaz Vakti 17 Mayıs 2022
İmsak 03:46
Güneş 05:22
Öğle 12:40
İkindi 16:29
Akşam 19:48
Yatsı 21:18
Puan Durumu
Takımlar O P
1. Trabzonspor 37 81
2. Fenerbahçe 37 70
3. Konyaspor 37 67
4. Başakşehir 37 62
5. Alanyaspor 37 61
6. Beşiktaş 37 58
7. Antalyaspor 37 58
8. Karagümrük 37 57
9. Adana Demirspor 37 52
10. Sivasspor 37 51
11. Galatasaray 37 51
12. Kasımpaşa 37 50
13. Hatayspor 37 50
14. Kayserispor 37 47
15. Giresunspor 37 45
16. Gaziantep FK 37 43
17. Rizespor 37 36
18. Altay 37 34
19. Göztepe 37 28
20. Ö.K Yeni Malatya 37 20
Takımlar O P
1. Ankaragücü 35 67
2. Ümraniye 35 67
3. Bandırmaspor 35 61
4. İstanbulspor 35 59
5. Erzurumspor 35 58
6. Eyüpspor 35 54
7. Manisa Futbol Kulübü 36 49
8. Tuzlaspor 35 49
9. Samsunspor 35 48
10. Gençlerbirliği 35 48
11. Keçiörengücü 35 48
12. Boluspor 35 47
13. Denizlispor 35 46
14. Altınordu 35 45
15. Adanaspor 35 45
16. Bursaspor 35 41
17. Kocaelispor 35 41
18. Menemen Belediyespor 35 38
19. Balıkesirspor 35 12
Takımlar O P
1. M.City 37 90
2. Liverpool 36 86
3. Chelsea 36 70
4. Tottenham 37 68
5. Arsenal 37 66
6. M. United 37 58
7. West Ham United 37 56
8. Wolverhampton Wanderers 37 51
9. Leicester City 36 48
10. Brighton 37 48
11. Brentford 37 46
12. Newcastle 37 46
13. Crystal Palace 36 45
14. Aston Villa 36 44
15. Southampton 36 40
16. Everton 36 36
17. Leeds United 37 35
18. Burnley 36 34
19. Watford 37 23
20. Norwich City 37 22
Takımlar O P
1. Real Madrid 37 85
2. Barcelona 37 73
3. Atletico Madrid 37 68
4. Sevilla 37 67
5. Real Betis 37 64
6. Real Sociedad 37 62
7. Villarreal 37 56
8. Athletic Bilbao 37 55
9. Osasuna 37 47
10. Celta Vigo 37 46
11. Valencia 37 45
12. Rayo Vallecano 37 42
13. Espanyol 37 41
14. Getafe 37 39
15. Elche 37 39
16. Granada 37 37
17. Mallorca 37 36
18. Cadiz 37 36
19. Levante 37 32
20. Deportivo Alaves 37 31
Günün Karikatürü Tümü