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Senat ehrt Hamburg Center for Health Economics mit Senatsempfang

Mit dem Hamburg Center for Health Economics (HCHE) ist im vergangenen Jahrzehnt eines der größten gesundheitsökonomischen Forschungszentren in Europa entstanden. Anlässlich dieses Jubiläums wird die Forschungseinrichtung heute mit einem Senatsempfang geehrt. Mittlerweile forschen rund 90 Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Medizin und Ökonomie gemeinsam an Lösungen für die aktuellen und künftigen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung. Seit April 2020 untersuchen die Forschenden am HCHE in verschiedenen Projekten auch die gesellschaftlichen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie. ​​​​​​​

HAMBURG 04.10.2021, 21:20
Senat ehrt Hamburg Center for Health Economics mit Senatsempfang

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Gerade die Corona-Pandemie macht es überdeutlich, welche Bedeutung Wissenschaft und Forschung für die gesamte Gesellschaft haben. In der Pandemie sind wir noch mehr als sonst auf die Expertise der Forschung, nicht nur aus dem medizinisch-klinischen Bereich, angewiesen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse helfen der Politik, die richtigen Entscheidungen in Krisenzeiten treffen zu können. Das zeigen auch gerade die Daten aus der Studie des HCHE, die verdeutlichen, wo wir noch stärker handeln müssen und wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen ist. Gerade hier hat das HCHE eine wichtige Rolle eingenommen und eine Lücke gefüllt. Zehn Jahre später ist das HCHE eine anerkannte Institution mit renommierten Wissenschaftler:innen und wichtiger Impulsgeber – auch für den politischen Diskurs. Ich bedanke mich bei allen Wissenschaftler:innen, dass sie uns mit ihrem Erfahrungsschatz und Erkenntnissen den Weg aufzeigen, wie wir die Pandemie gemeinsam und mit wissenschaftlicher Evidenz bewältigen können und gratuliere sehr herzlich zum zehnten Jubiläum.“

Melanie Schlotzhauer, Staatsrätin für Gesundheit: „Mit seinem breiten Know-how liefert das HCHE wichtige Befunde für die Politik, für Krankenkassen, Krankenhäuser, Pflegedienste, Ärztinnen und Ärzte, Arzneimittelhersteller und viele weiteren Akteurinnen und Akteure des Gesundheitssystems. Das Gesundheitssystem in Hamburg ist sehr leistungsfähig, aber wird sich weiterhin wandeln müssen, um auch künftig allen Herausforderungen begegnen zu können. Es ist unser Ziel, für alle Bürgerinnen und Bürger die bestmögliche Gesundheitsversorgung anzubieten. Dafür brauchen wir einerseits gut ausgebildete Fachkräfte. Zugleich ist es erforderlich, große Themen wie den demografischen Wandel und damit die steigende Anzahl zu versorgender älterer Menschen, die Digitalisierung und die damit einhergehenden Chancen, oder die Frage der Wirtschaftlichkeit und der Kosten gesundheitlicher Versorgung zu bearbeiten. Es ist gut, dass wir dafür Fachleute hier in Hamburg haben!“

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen, Präsident Universität Hamburg: „Als wir vor zehn Jahren das Hamburg Center for Health Economics der Universität Hamburg eröffnet haben, wussten wir bereits um die enorme Wichtigkeit und Aktualität des Themas. Doch es konnte niemand ahnen, in welchem Ausmaß heute, im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, Fragen der Gesundheitsforschung im Fokus der Öffentlichkeit stehen würden. Hierzu hat das HCHE, wie zu vielen weiteren, hochaktuellen Fragestellungen der Gesundheitsökonomie, viel beachtete Studien veröffentlicht und zu einem breiten Diskurs in Politik, Wirtschaft und nicht zuletzt in der Bevölkerung beigetragen. Ich beglückwünsche das HCHE unter seinem Direktor Prof. Dr. Jonas Schreyögg zu zehn Jahren erfolgreicher Arbeit und bin mir sicher, dass diese auch weiterhin wertvolle Impulse liefern wird. Denn die interdisziplinäre Beschäftigung mit Problemen des Gesundheitssystems vor dem Hintergrund von Kostensteigerung und Leistungsabsenkung im Gesundheitsbereich hat im vergangenen Jahrzehnt nicht an Aktualität verloren; sie hat weiterhin eine besondere gesellschaftliche Bedeutung.“

Prof. Dr. Jonas Schreyögg, wissenschaftlicher Direktor HCHE: „Hamburg bietet als Standort mit einer Exzellenzuniversität und als große Gesundheitsmetropole gute Bedingungen für hervorragende gesundheitsökonomische Forschung. Sowohl die Zusammenarbeit mit Forschenden auf der ganzen Welt als auch die Interaktion mit Politik und Praxis liegen uns dabei auch künftig besonders am Herzen.“

Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro, Dekanin der medizinischen Fakultät und Vorstandsmitglied UKE: „Ein besonderes Merkmal des Hamburg Center for Health Economics ist die hohe Interdisziplinarität. Als gemeinsames Institut des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Universität Hamburg kombiniert das Hamburg Center for Health Economics wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Kompetenzen mit medizinischer Expertise. Dabei zeigt sich die hohe Qualität der verschiedenen Disziplinen des UKE und der Universität, die in ihrer Verbindung die Bandbreite des Begriffes ,Public Health‘ abdecken: Gesundheitsökonomie, Versorgungsforschung, Medizinische Soziologie, Allgemeinmedizin – da, wo sie auf Gesundheitsförderung und Prävention zielt – und Epidemiologie. Das HCHE ist ein äußerst gelungenes Beispiel für die Kraft, die sich aus engster Zusammenarbeit zwischen Universitätsmedizin und einer Volluniversität mit dem gesamten Fächerspektrum ergeben kann.“

Hamburg Center for Health Economics (HCHE)

Gegründet wurde das HCHE 2011 von der Universität Hamburg und dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. Seitdem forschen am HCHE Wissenschaftler:innen aus Ökonomie und Medizin an Lösungen aktueller und künftiger Fragestellungen der Gesundheitsversorgung. Rund 90 Forschende arbeiten hier interdisziplinär zusammen. Damit zählt das HCHE zu den größten Zentren dieser Art in Europa. Neben der interdisziplinären Forschung verfolgt das HCHE diese Ziele: wissenschaftliche Exzellenz mit nationaler und internationaler Sichtbarkeit, Ableitung von praktischen Implikationen für Politik und Entscheidungsträger sowie zukunftsorientierte Ausbildung der Promovierenden und Masterstudierenden über einen eigenen Masterstudiengang (Health Economics & Health Care Management). Sechs Forschungsfelder stehen im Mittelpunkt: ambulante und stationäre Versorgung, Finanzierung von Krankenhäusern, gesundheitsökonomische Evaluation, Märkte für Arzneimittel, Big Data und Digital Health sowie Bevölkerungsgesundheit. Finanziert wird das Zentrum unter anderem aus Mitteln der Exzellenzinitiative der Universität Hamburg.

Corona-Forschung am HCHE

Seit April 2020 untersuchen die Wissenschaftler:innen am HCHE unter anderem, wie die Bevölkerung mit der Bedrohung durch das Corona-Virus umgeht und inwieweit sie politischen Entscheidungen folgt. Dazu werden alle zwei Monate jeweils rund 7.000 Menschen in sieben europäischen Ländern befragt. Die Befragung ist repräsentativ und erfolgt in Kooperation mit Universitäten in Italien, Portugal und den Niederlanden und wird aus Exzellenzmitteln der Universität Hamburg gefördert. Neue Studienergebnisse der 8. Befragungswelle der European Covid Survey (ECOS) werden heute unter anderem im Rahmen des Senatsempfangs vorgestellt: https://www.hche.uni-hamburg.de/corona.html.

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